US-Präsident Donald Trumps zweitem Anlauf zu einem fast weltweiten Zollpaket droht dasselbe Schicksal wie dem ersten: an einer fehlenden Rechtsgrundlage zu scheitern. Nachdem die im April des Vorjahres am sogenannten Liberation Day verkündeten reziproken Zölle heuer vom Supreme Court endgültig aufgehoben wurden, hat nun ein US-Gericht auch die Nachfolgeregelung, die weltweite Einfuhrzölle in Höhe von zehn Prozent vorsieht, gekippt. Damit ist ein Zollchaos beinahe perfekt, denn im Handelsstreit mit der EU stehen auch in anderen Bereichen Drohungen im Raum, Entscheidungen sind offen. Was ist geschehen, was gilt – und was nicht mehr? Ein Überblick.

