Es war ein Paukenschlag: Kurz nachdem die schwarz-rot-pinke Regierung Anfang April die Spritpreisbremse eingeführt hatte, erklärte sich der teilstaatliche Energiekonzern OMV nicht in der Lage, den Auflagen zu genügen. Beim Dieselpreis würden künftig nicht mehr die vorgesehenen fünf Cent Ersparnis pro Liter weitergegeben, sondern nur noch 2,8 Cent pro Liter, ließ die OMV Mitte April wissen. Der Grund für die Vorgangsweise sei die Marktsituation rund um Diesel, der in Österreich zu einem großen Teil importiert werden muss.

