Wenn im nordöstlichen Niederösterreich der Wind über die Felder streicht, hört man ihn oft früher, als man ihn spürt. Er fährt über Äcker, zieht an Weingärten vorbei, rüttelt an Stalltüren und drückt gegen die Fassaden der Häuser, die in den Marchfeld-nahen Dörfern oft noch dicht an dicht entlang der Hauptstraße stehen. Es ist jener Wind, der hier seit jeher zum Alltag gehört. Einer, von dem viele denken, er könnte auch einmal etwas zurückgeben.

