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Kummer in der Kammer

WirtschaftBenedikt NarodoslawskyDer Standard 2026/2744973Der Standard 2026, 29 Heft 13 v. 28.3.2026

Michael Bernhard findet deutliche Worte. „Der Umstand, dass die Wirtschaftskammer aus den Pflichtmitgliedsbeiträgen ihrer Mitglieder die eigene Konkurrenz in Drittstaaten finanziert, grenzt an wirtschaftspolitischen Wahnsinn“, sagt der Chef der Unos, der pinken Fraktion im Wirtschaftsparlament. Was den ansonsten ruhigen Unternehmer und Neos-Abgeordneten so in Rage bringt, ist eine Mail, die das Wirtschaftsförderungsinstitut (Wifi) der Wirtschaftskammer Österreich an Kammermitglieder verschickt hat. Dieses habe laut dem Unos-Chef unter mehreren Unternehmern für Unmut gesorgt.

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