Österreichs Justizanstalten sind überfüllt und es fehlt an Personal. Allein fünf Prozent der Jobs für uniformierte Justizwachebeamtinnen und Justizwachebeamte können derzeit nicht besetzt werden, elf Prozent sind es bei Posten im sogenannten nicht exekutiven Bereich, zu dem etwa die psychologische Betreuung und Pflege- und Gesundheitsdienste zählen. Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) hat diese Woche angekündigt, 2026 zwei Bauvorhaben anzugehen, eine Justizanstalt sowie, wenn möglich, ein forensisch-therapeutisches Zentrum im Westen Österreichs. Die Situation in den Justizanstalten sei ernst, erklärte sie in einem Interview mit der APA, in dem sie auch eine Personaloffensive ankündigte.

