Schlechte Nachrichten für den ohnehin gebeutelten Wirtschaftsstandort Steiermark: Nun baut auch die im industrielastigen Bundesland stark vertretene Voestalpine Arbeitsplätze ab. In Summe sollen es an den Standorten Kindberg und Mürzzuschlag an die 340 Jobs sein, die in den kommenden Wochen und Monaten wegfallen werden – 280 fixe und 60 von Leiharbeitskräften besetzte Stellen. Darüber hinaus gebe es im Konzern weltweit Effizienzmaßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in einem herausfordernden Umfeld zu steigern. Man könne, Stand heute, nicht ausschließen, dass auch an anderen Standorten in Österreich und in anderen Ländern Personal reduziert wird. „Wenn, dann aber in deutlich geringerem Ausmaß“, sagte der Chef der Voestalpine, Herbert Eibensteiner, bei der Präsentation der Halbjahreszahlen am Mittwoch.

