In Europas Autoindustrie liegen die Nerven blank, Erinnerungen an die Produktionsausfälle wegen des Chipmangels während der Corona-Krise werden wach. Doch diesmal ist es kein Virus, das Managern und Politikern Sorgenfalten auf die Stirn treibt, sondern die Auswüchse des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Zum Spielball wurde dabei der niederländische Chiperzeuger Nexperia, einer der größten Player bei Halbleitern für die Autoproduktion. Erst wurde das Unternehmen mit chinesischem Eigentümer unter niederländische Kuratel gestellt, offenbar auf Drängen der USA, daraufhin untersagte Peking die Ausfuhr von Nexperia-Chips – die nun allerorts knapp werden.

