Der lange Arm Washingtons reicht bis an den Verteilerkreis. Die dort beheimatete Wiener Austria hat vor einer Woche einen Sponsoringdeal mit der österreichischen Europatochter des russischen Ölgiganten Lukoil bekanntgegeben. Es ging um keinen sehr hohen Betrag – kolportiert 50.000 Euro –, die Aufregung war dennoch groß. Lukoil ist der größte russische Energiekonzern nach Gazprom und Rosneft. Auch wenn das Unternehmen in privater Hand ist, verdient der Kreml in Form von Steuern an den Einnahmen Lukoils aus dem Ölgeschäft mit.

