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Autoindustrie sucht Rettungsanker

WirtschaftRegina BrucknerDer Standard 2025/2681399Der Standard 2025, 10 Heft 42 v. 17.10.2025

Einen harten Schnitt 2035 darf es nicht geben.“ Diese Parole gab der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vergangene Woche aus. Wieder einmal ging es bei einem Gipfel um die prekäre Lage der Autoindustrie und damit auch um das auf EU-Ebene für 2035 anberaumte Ende für die Neuzulassung von Verbrennern. Er werde „alles dafür tun“, um das strikte Aus zu verhindern. Auf EU-Ebene soll ja der CO2-Ausstoß neu zugelassener Pkws und leichter Nutzfahrzeuge bis 2035 auf null sinken. „Es braucht ein Aus von diesem starren Verbrenner-Aus“, sekundierte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder. So will man das auch vor der EU-Kommission vertreten, die die Sache noch heuer überprüfen will. Die Stimmung in der deutschen Autoindustrie ist arg getrübt, die Gewinne schrumpften zuletzt dramatisch, die Aussichten auf dem Weltmarkt sind so unsicher wie lange nicht, wäre das also der richtige Weg?

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