Abspringen von der Tretmühle, hinein in ein neues Leben, den Reset-Knopf drücken, für viele bleibt schon ein Zulassen solcher Phantasien ein Akt kleiner, innerlicher Anarchie gegen die alltäglichen Zumutungen auf dem langen Marsch durch die Mühen der Ebene. In seinem neuen Roman „Das gekaufte Leben“ spinnt der deutsche Autor Tobias Sommer diesen Gedanken weiter und entlässt seinen Protagonisten tatsächlich in eine neue Existenz an einem vermeintlich idyllischen Ort.

