In vielen Unternehmen werden sowohl die Unternehmensplanung als auch das Risikomanagement als eher „lästige“ Pflichtaufgabe gesehen, die im Grunde geringen Nutzen stiften. Die Unternehmensplanung verursacht aufgrund langer Durchlaufzeiten und (zu) hohem Detaillierungsgrad einen hohen Ressourcenbedarf, und die Pläne sind häufig schon wieder veraltet, kurz nachdem sie verabschiedet wurden. Andererseits wird das unternehmensweite Risikomanagement vom Management in vielen Unternehmen als Pflichtübung zur Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen betrachtet. Im Vordergrund steht die Risikoberichterstattung an den Prüfungsausschuss, der Beitrag zur Unternehmenssteuerung ist zumeist gering.

