Im Rahmen einer internationalen Transfer-Pricing-Konferenz in Brüssel brachte es ein Vortragender auf den Punkt. Das in der „Action 13“ des BEPS-Aktionsplans versteckte „Country-by-Country-Reporting“ (in weiterer Folge kurz CbC-Reporting) birgt enormen Sprengstoff in sich. Es handelt sich um einen standardisierten Datensatz für 2016er-Daten, auf deren Basis Finanzverwaltungen eine Risikoanalyse (dh eine Auswahl zu prüfender Fälle) durchführen werden. Mit den Worten „The tax world is on fire“ beendete er seinen Vortrag. Mit einem „reverse risk assessment in Form einer Betriebsprüfungssimulation“ als Bestandteil eines „BEPS-Action-Health-Check“ und einer Integration der neuen Datenanforderungen in die bestehende IT-Landschaft können die Unternehmen die neuen Anforderungen durch CbC-Reporting bewältigen. 2015 gilt es für CFOs, das CbC-Reporting in die Projektplanung „einzutakten“, sonst könnten die Compliance-Kosten explodieren. Das bedeutet: „Action required!“

