Externe Wertschöpfungsanteile von über 60 % sind in der produzierenden Industrie eher die Regel als die Ausnahme, woraus sich zwangsläufig ein hoher Einfluss des Einkaufs auf das Unternehmensergebnis ergibt. Aus der traditionell eher reaktiven und oftmals administrativen Funktion des Bestellschreibens wurde in den letzten Jahren deshalb zunehmend eine strategisch relevante Gewinnbeschaffungs- und Know-how-Transferfunktion, die einen großen Teil der im Unternehmen entstehenden Kosten und die den Kunden angebotenen Leistungen maßgeblich beeinflusst. Die finanzielle Steuerung des Einkaufs und das Reporting der Einkaufsperformance stehen jedoch in vielen Unternehmen noch am Anfang. Aus Sicht des Controllings oder des CFO herrscht wenig Transparenz über Einkaufserfolge und -kosten sowie deren Auswirkung auf das Unternehmensergebnis.

