Es ist in der Regel das Management, das am besten über das Unternehmen und seine Entwicklung Bescheid weiß und daher am ehesten abschätzen kann, wohin sich der Aktienkurs bewegen wird. Um zu vermeiden, dass dieser Informationsvorsprung ausgenutzt wird, unterliegen Führungskräfte Beschränkungen beim Handel mit „eigenen“ Aktien. Zusätzlich müssen diese Aktiengeschäfte veröffentlicht werden. Das jüngste Beispiel rund um den mittlerweile ausgeschiedenen OMV-Boss zeigt, dass auch ordnungsgemäß veröffentlichte Directors’ Dealings als Missbrauch von Insiderinformation qualifiziert werden können. Dieser Beitrag beschäftigt sich daher mit der Frage, was bei Aktiengeschäften des Managements zu beachten ist.

