Viele Unternehmen haben sich bereits in den vergangenen Jahren die optimale Steuerung der Bestände von Forderungen, Vorräten und Verbindlichkeiten („Working Capital Management“) auf die Fahnen geschrieben. Jedoch mangelte es häufig an der konsequenten und dauerhaften Umsetzung in den Unternehmen, insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass der unmittelbare Druck durch die prosperierende Wirtschaftslage nicht akut war. Dies zeigt sich auch in aktuellen Studien, in denen zusätzlich noch klar wird, dass die europäischen Unternehmen im Vergleich zu ihren angloamerikanischen Konkurrenten hinsichtlich der Kapitalbindung regelmäßig schlechter abschneiden.

