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Beteiligungen - Ausschüttungen abweichend vom Beteiligungsverhältnis, Heft 103/2025

BuchhaltungBilanzenAndreas Mitterlehner, MSc LL.B. , Mag. Maximilian PanholzerBÖB 2025, 26 Heft 103 v. 15.9.2025

Gewinnausschüttungen aus Kapitalgesellschaften an die Gesellschafter erfolgen grundsätzlich nach deren Beteiligungsverhältnis. Unter bestimmten Voraussetzungen sind jedoch auch davon abweichende Ausschüttungen möglich, die ggfs. auch mit steuerlicher Wirkung anerkannt werden. Zu vom Beteiligungsverhältnis abweichenden Gewinnausschüttungen (sog. "alineare" Ausschüttungen) gibt es schon seit längerer Zeit eine gefestigte Verwaltungspraxis. Nunmehr hat sich das österreichische BMF auch zur steuerlichen Würdigung von Ausschüttungen geäußert, bei denen die einzelnen Gesellschafter im Zeitablauf unterschiedlich behandelt werden (sog. "gespaltene Gewinnverwendungen ieS"). In beiden Fällen bedarf es zunächst einer entsprechenden gesellschaftsvertraglichen Deckung und für die steuerliche Anerkennung wird zusätzlich eine hinreichende wirtschaftliche Begründung verlangt. Im nachfolgenden Beitrag stellen wir die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Ausschüttungsvarianten sowie die Voraussetzungen für deren steuerliche Anerkennung dar.

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