Der EuGH befasste sich kürzlich mit der Frage, ob die Einbeziehung von Dividendenerträgen in die Bemessungsgrundlage einer Hybridsteuer, die auf Ebene der empfangenden Muttergesellschaften erhoben wird, als Verstoß gegen Art 4 der RL 2011/96/EU (Mutter-Tochter-Richtlinie) qualifiziert. Der vorliegende Beitrag beleuchtet das Urteil des EuGH und diskutiert potenzielle Konsequenzen für das österreichische Steuersystem.

