Fremdunübliche Vermögenszuwendungen, die ihre Ursache im Gesellschaftsverhältnis haben, stellen einen häufigen Streitpunkt vor Gerichten dar. Im vorliegenden Fall beschäftigte sich der VwGH mit der besonderen Konstellation einer verdeckten Ausschüttung einer österreichischen Enkelgesellschaft an ihre in den USA ansässige Großmuttergesellschaft und hatte dabei zu beurteilen, ob es möglich ist, die verdeckte Ausschüttung auf Ebene der zwischengeschalteten Muttergesellschaft nachträglich in eine Einlagenrückzahlung umzudeuten.

