vorheriges Dokument
nächstes Dokument

Fahrten mit Stretchlimousinen als Beförderungsleistungen nach § 10 Abs 2 Z 6 UStG?

SteuerrechtAufsatzRoland Setina, Heidrun LacknerBFGjournal 2021, 356 - 360 Heft 10 v. 15.10.2021

Für das Vorliegen einer Beförderungsleistung ist entscheidend, ob die Überwindung räumlicher Entfernungen das charakteristische Element dieser Leistung ist. Bei einem Beförderungsvertrag erhält der Auftraggeber kein unmittelbares Verfügungsrecht über den Fahrer und das Fahrzeug; er muss vielmehr dem Beförderungsunternehmer einen bestimmten Beförderungsauftrag erteilt haben, in dem einerseits der Ausgangs- und Endpunkt der Beförderung und andererseits das Beförderungsobjekt umschrieben ist. An der Beurteilung als Beförderungsleistung ändert sich dadurch nichts, dass der Leistung ein Vergnügungselement innewohnt (VwGH 26. 1. 2006, 2002/15/0069).

Sie möchten den gesamten Inhalt lesen?

Melden Sie sich bei Lexis 360® an.
Anmelden

Sie haben noch keinen Zugang?
Testen Sie Lexis 360® zwei Wochen kostenlos!
Jetzt testen!