Die Möglichkeiten des Projekt- und Prozesscontrollings steigen mit zunehmendem Digitalisierungsgrad eines Unternehmens. Es gibt eine Vielzahl von digitalen Werkzeugen, die den Fortschritt und die Performance eines Projekts messen und analysieren. Um eine valide Aussage über den Projekterfolg treffen zu können, müssen Messgrößen (key performance indicators – KPIs) definiert werden. Dabei wird zwischen quantitativen hard KPIs und qualitativen soft KPIs unterschieden. Eine Einteilung von Kennzahlen nach Genauigkeit und Frequenz ist entsprechend dem Betrachtungshorizont sinnvoll. Eine digitale Datenerfassung ist notwendig, um geschäftskritische Kennzahlen als Echtzeit-KPIs berechnen zu können. Die Autoren stellen dar, wie Parameter in unterschiedliche Betrachtungs- und Vergleichsebenen eingeteilt werden können und welche Maßnahmen notwendig sind, um Soll-Ist-Vergleiche holistisch im Baubetrieb zu ermöglichen.

