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Baubetriebliche Auswirkungen von COVID-19 auf Bauprojekte

SteuerrechtAufsatzFlorian Müller, Detlef Heck, Markus Allrambau-aktuell 2020, 111 - 117 Heft 3 v. 15.5.2020

Mitte März dieses Jahres sind die Gesellschaft und die Wirtschaft in einen kollektiven Shutdown gefallen, der durch die COVID-19-Pandemie ausgelöst wurde. Während andere Branchen mit einer kompletten Schließung von Geschäften, Lokalen und Fabriken darauf reagierten, ersann die Politik für die Bauwirtschaft Sonderregelungen, die zu einer erheblichen Unsicherheit bei Auftraggebern, Auftragnehmern, Konsulenten, Arbeitnehmern und Angestellten führten. Dieser Sonderweg der Bauwirtschaft vollzog sich nicht abrupt, sondern entwickelte sich innerhalb von drei Wochen, die ein einheitliches Vorgehen verunmöglichten und letztendlich zur jetzigen heterogenen und unklaren Situation führten. Eingespielte und auch gelebte Prozesse auf den Baustellen wurden gestört und der Druck auf Auftraggeber und Auftragnehmer erhöhte sich. Für die einzelnen Projekte wurden individuelle Wege eingeschlagen, die die Projektpartner vor erhebliche zivilrechtliche, arbeitsrechtliche sowie baubetriebliche Probleme stellen. Innerhalb der ausführenden Unternehmen konnten daher kaum allgemein gültige Maßstäbe entwickelt werden, da die Anforderungen von anderen Projektbeteiligten abhängig waren. Die rechtliche Problematik wird im vorliegenden Heft in einem Beitrag von Andreas Klete č ka umfassend erörtert. Der gegenständliche Beitrag widmet sich ausschließlich der baubetrieblichen Thematik.

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