vorheriges Dokument
nächstes Dokument

Schadenersatz bei diskriminierender Kündigung - IESG-Sicherung

RechtsprechungInsolvenz-EntgeltBearbeiterin: Bettina SabaraARD 6997/6/2026 Heft 6997 v. 6.5.2026

GlBG: § 12 Abs 7

IESG: § 3 Abs 3

Wird ein Arbeitnehmer fristwidrig und unter Verletzung des Gleichbehandlungsgebots gekündigt (hier: weil er Pflegefreistellung für seinen erkrankten Sohn in Anspruch genommen hatte), kann er die Beendigung gegen sich gelten lassen und hat dann Anspruch auf Ersatz des Vermögensschadens. Begehrt er nun Schadenersatz in Höhe des ihm entgangenen laufenden Entgelts (Verdienstentgang), so liegt ein eigenständiger Schadenersatzanspruch vor, der nicht an Kündigungsfristen oder -termine anknüpft und daher bei der Gewährung von Insolvenz-Entgelt nicht der Begrenzung des § 3 Abs 3 IESG unterliegt.

Sie möchten den gesamten Inhalt lesen?

Melden Sie sich bei Lexis 360® an.
Anmelden

Sie haben noch keinen Zugang?
Testen Sie Lexis 360® zwei Wochen kostenlos!
Jetzt testen!

Stichworte