Das Werk geht der Frage nach, ob und inwieweit die Aufnahme einer weiteren Erwerbstätigkeit neben einer bereits ausgeübten Beschäftigung rechtlichen Schranken unterliegt. Darüber hinaus wechseln Arbeitnehmer heute weitaus häufiger den Arbeitsplatz bzw Arbeitgeber als früher, wodurch die Frage nach Zulässigkeit und Reichweite mobilitätshemmender Vereinbarungen (zB Konkurrenzklauseln) an praktischer Bedeutung gewinnt. Besondere Aktualität kommt diesen Themen wegen gesetzlicher Neuerungen im nationalen und europäischen Arbeits- und Wettbewerbsrecht zu. Die Grundlagen und Grenzen der wirtschaftlichen Betätigungsfreiheit von Arbeitnehmern werden hier erstmals umfassend und systematisch erörtert. Die Analyse reicht vom Verfassungsrecht und europäischen Primärrecht über das Arbeits- und Wettbewerbsrecht bis zum öffentlichen Dienstrecht. Dabei zeigt sich, dass die derzeit verbreitete Praxis der Arbeitsvertragsgestaltung in einzelnen Punkten nicht (mehr) der geltenden Gesetzeslage entspricht.

