Der Beitrag widmet sich den folgenden steuerrechtlichen Fragestellungen betreffend Arbeiten im Homeoffice, die zuletzt im Lichte der COVID-19-Krise aufgetreten sind: Abzugsfähigkeit der Kosten eines "Arbeitszimmers", Auswirkungen auf das Pendlerpauschale, Gewährung von Essensgutscheinen sowie Gewährung von Auslagenersätzen durch den Dienstgeber im Homeoffice (erläutert anhand des Beispiels "Internetkosten"). In Bezug auf den letztgenannten Punkt weisen die Autoren darauf hin, dass Kosten der "beruflichen Internetgebühr" nur dann abgaben- und beitragsfrei ersetzt werden können, wenn sich die Kosten für die berufliche Internetnutzung eindeutig und nachweislich aus der Rechnung "herausrechnen" lassen. Für den geforderten Nachweis muss der Dienstnehmer exakte Aufzeichnungen führen. Nach Ansicht der Autoren könne der Nachweis anhand von verpflichtenden Arbeitszeitaufzeichnungen geführt werden.