§ 88 LBG 1998

Alte FassungIn Kraft seit 01.1.2007

Übergangsbestimmungen zu den pensionsrechtlichen Bestimmungen

§ 88

(1) Auf Beamte und Hinterbliebene, die am 31. Dezember 2006 Anspruch auf einen Ruhe- oder Versorgungsbezug haben, sowie bei der Bemessung von Versorgungsbezügen nach solchen Ruhebezügen sind die §§ 4 und 5 des Pensionsgesetzes 1965 in der für Landesbeamte am 31. Dezember 2006 geltenden Fassung weiterhin anzuwenden.

(2) Gebührt ein Witwen-(Witwer-)versorgungsbezug erstmals in einem in der folgenden Tabelle bezeichneten Jahr, so ist im § 31 Abs. 4 lit. b und Abs. 6 lit. b die Zahl "560" jeweils durch folgende Zahlen zu ersetzen:

​

Jahr

Zahl

2007

406

2008

420

2009

434

2010

448

2011

462

2012

476

2013

490

2014

504

2015

518

2016

532

2017

546

  

(3) Gebührt ein Ruhebezug oder ein Versorgungsbezug nach einem im Dienststand verstorbenen Beamten erstmals in einem in der folgenden Tabelle bezeichneten Jahr, so ist im § 21 Abs. 1 lit. c die Zahl "216" jeweils durch folgende Zahlen zu ersetzen:

​

Jahr

Zahl

2007

12

2008

24

2009

36

2010

48

2011

60

2012

72

2013

84

2014

96

2015

108

2016

120

2017

132

2018

144

2019

156

2020

168

2021

180

2022

192

2023

204

  

(4) Gebührt ein Ruhebezug oder ein Versorgungsbezug nach einem im Dienststand verstorbenen Beamten erstmals in einem in der folgenden Tabelle bezeichneten Jahr, so ist im § 21 Abs. 1 lit. c Z. 1 bis 5 die jeweils letzte Zahl jeweils durch folgende Zahlen zu ersetzen:

​

Jahr

Z.1

Z.2

Z.3

Z.4

Z.5

2007

11

11

10

10

10

2008

23

22

21

20

20

2009

35

33

32

31

30

2010

46

44

43

42

40

2011

58

55

54

45

50

2012

70

67

65

63

60

2013

81

78

75

73

70

2014

93

89

86

84

80

2015

105

101

97

94

90

2016

116

112

108

105

100

2017

128

124

119

115

110

2018

140

135

130

125

120

2019

152

146

140

136

130

2020

163

157

151

146

140

2021

174

169

162

157

150

2022

186

180

173

168

160

2021

197

191

184

178

170

      

(5) Der Beitrag nach § 29 beträgt für Ruhegenüsse und für Versorgungsgenüsse nach im Dienststand verstorbenen Beamten, die erstmals

  1. a) ab dem 1. Jänner 2007 gebühren, 2,17 v. H.,
  2. b) ab dem 1. Jänner 2008 gebühren, 2,04 v. H.,
  3. c) ab dem 1. Jänner 2009 gebühren, 1,92 v. H.,
  4. d) ab dem 1. Jänner 2010 gebühren, 1,79 v. H.,
  5. e) ab dem 1. Jänner 2011 gebühren, 1,66 v. H.,
  6. f) ab dem 1. Jänner 2012 gebühren, 1,53 v. H.,
  7. g) ab dem 1. Jänner 2013 gebühren, 1,41 v. H.,
  8. h) ab dem 1. Jänner 2014 gebühren, 1,28 v. H.,
  9. i) ab dem 1. Jänner 2015 gebühren, 1,15 v. H.,
  10. j) ab dem 1. Jänner 2016 gebühren, 1,02 v. H.,
  11. k) ab dem 1. Jänner 2017 gebühren, 0,89 v. H.,
  12. l) ab dem 1. Jänner 2018 gebühren, 0,77 v. H.,
  13. m) ab dem 1. Jänner 2019 gebühren, 0,64 v. H.,
  14. n) ab dem 1. Jänner 2020 gebühren, 0,51 v. H.,
  15. o) ab dem 1. Jänner 2021 gebühren, 0,38 v. H.,
  16. p) ab dem 1. Jänner 2022 gebühren, 0,26 v. H.,
  17. q) ab dem 1. Jänner 2023 gebühren, 0,13 v. H.

(6) Von Ruhegenüssen und Versorgungsgenüssen nach im Dienststand verstorbenen Beamten, die erstmals ab dem 1. Jänner 2024 gebühren, ist kein Beitrag nach § 29 zu entrichten. Die im Abs. 5 lit. a bis n genannten Beitragssätze gelten jeweils für die gesamte Bemessungsgrundlage nach § 29 Abs. 2 sowie für Versorgungsgenüsse nach solchen Ruhegenüssen.

(7) § 46 gilt nur für Beamte, deren Ausscheiden aus dem Dienststand nach dem 31. Dezember 2006 wirksam wird, und für die Hinterbliebenen dieser Beamten.

(8) Der Hundertsatz des Pensionsbeitrages nach § 22 Abs. 2 des Gehaltsgesetzes 1956 und des besonderen Pensionsbeitrages nach den §§ 56 Abs. 3a oder 57 Abs. 2 des Pensionsgesetzes 1965 bzw. nach den §§ 76 Abs. 4 oder 77 Abs. 2 vermindert sich für Beamte, auf die die Übergangsbestimmung des Art. II Abs. 7 der 25. Landesbeamtengesetz-Novelle nicht anzuwenden ist, um 1,5 Prozentpunkte.

(9) Der Hundertsatz des Pensionsbeitrages nach § 22 Abs. 2 des Gehaltsgesetzes 1956 und des besonderen Pensionsbeitrages nach den §§ 56 Abs. 3a oder 57 Abs. 2 des Pensionsgesetzes 1965 bzw. nach den §§ 76 Abs. 4 oder 77 Abs. 2 vermindert sich für Beamte, die ihr 60. Lebensjahr nach dem 30. November 2023 vollenden werden, um 1,5 Prozentpunkte.

(10) Bei der Ermittlung der Nebengebührenzulage gilt § 81 Abs. 2 für Nebengebührenwerte, denen Geldleistungen zugrunde liegen, auf die der Anspruch vor dem 1. Jänner 2004 entstanden ist, mit der Abweichung, dass statt eines Siebenhundertstels der 437,5te Teil des Betrages heranzuziehen ist, der sich aus der Multiplikation der Summe dieser Nebengebührenwerte mit 1 v. H. des im Zeitpunkt des Entstehens des Anspruches auf die Nebengebührenzulage geltenden Gehaltes der Gehaltsstufe 2 der Dienstklasse V zuzüglich einer allfälligen Teuerungszulage ergibt.

(11) Gebührt ein Ruhebezug oder ein Versorgungsbezug nach einem im Dienststand verstorbenen Beamten erstmals in einem in der folgenden Tabelle bezeichneten Jahr, so ist im § 81 Abs. 2 der Divisor "700" jeweils durch folgenden Divisor zu ersetzen:

​

Jahr

Zahl

2007

507,5

2008

525

2009

542,5

2010

460

2011

577,5

2012

595

2013

612,5

2014

630

2015

647,5

2016

665

2017

682,5

  

02.09.2024

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