Bundesgesetze

§ 26 BBG

Aktuelle FassungIn Kraft seit 1.7.1990

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§ 26.

(1) Der Fonds hat sich vor Gewährung von Zuwendungen auszubedingen, daß die Leistung zurückzuzahlen ist oder deren Auszahlung zu unterbleiben hat, wenn

  1. 1. er vom Empfänger der Zuwendung über wesentliche Umstände unvollständig oder falsch unterrichtet wird;
  2. 2. das geförderte Vorhaben nicht oder durch Verschulden des Empfängers nicht rechtzeitig durchgeführt wird;
  3. 3. die Zuwendung widmungswidrig verwendet oder Bedingungen aus Verschulden des Empfängers nicht eingehalten werden;
  4. 4. vom Empfänger der Zuwendung die Überprüfung der widmungsgemäßen Verwendung vereitelt wird.

(2) Bei Vorliegen berücksichtigungswürdiger Umstände, insbesondere im Bereich der Familien-, Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Empfängers, kann auf die Rückzahlung verzichtet, die Forderung gestundet oder die Abstattung in Raten bewilligt werden. Alle noch aushaftenden Teilbeträge werden aber sofort fällig, wenn der Ersatzpflichtige mit mindestens zwei Raten im Verzug ist.

Anmerkung

Zu dieser Bestimmung gibt es im HELP folgenden Artikel: Zuschuss für behindertengerechte Wohnungsumbauten (T)

Zu dieser Bestimmung gibt es im HELP folgenden Artikel: Zuschuss für behindertengerechte Wohnungsumbauten (M)

Zu dieser Bestimmung gibt es im HELP folgenden Artikel: Unterstützungsfonds für Menschen mit Behinderung (M)

Schlagworte

Familienverhältnisse, Einkommensverhältnisse

Zuletzt aktualisiert am

07.02.2018

Gesetzesnummer

10008713

Dokumentnummer

NOR12104711

alte Dokumentnummer

N6199011985J