§ 2 ZDG

Alte FassungIn Kraft seit 01.1.1994

ÜR: Art. III Z 5, BGBl. Nr. 187/1994

§ 2.

(Verfassungsbestimmung) (1) Der Wehrpflichtige im Sinne des Wehrgesetzes 1990 – WG, BGBl. Nr. 305, der erstmals tauglich zum Wehrdienst befunden wurde, kann innerhalb eines Monates nach Abschluß des Stellungsverfahrens erklären (Zivildiensterklärung),

  1. 1. die Wehrpflicht nicht erfüllen zu können, weil er es – von den Fällen der persönlichen Notwehr oder Nothilfe abgesehen – aus Gewissensgründen ablehnt, Waffengewalt gegen Menschen anzuwenden und daher bei Leistung des Wehrdienstes in Gewissensnot geraten würde,
  2. 2. deshalb Zivildienst leisten zu wollen und
  3. 3. keinem Wachkörper (Art. 78d B-VG) anzugehören.

(2) Mit Einbringung einer Zivildiensterklärung gemäß Abs. 1 wird der Wehrpflichtige von der Wehrpflicht befreit und zivildienstpflichtig. Er hat nach Maßgabe dieses Bundesgesetzes Zivildienst zu leisten.

(3) Der Zivildienst ist außerhalb des Bundesheeres zu leisten. Die Dauer des Zivildienstes kann die Dauer des Wehrdienstes übersteigen.

ÜR: Art. III Z 5, BGBl. Nr. 187/1994

Schlagworte

BGBl. Nr. 305/1990, Schulausbildung

Zuletzt aktualisiert am

03.11.2026

Gesetzesnummer

10005603

Dokumentnummer

NOR12064598

alte Dokumentnummer

N4199434002J

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