Am Ende des Gesagten steht eine Binsenweisheit: Der beste Streit ist der, der nicht entsteht. Nicht nur die Zerstörung persönlicher Beziehungen, sondern vor allem auch der Geld- und Ressourceneinsatz können beachtlich sein – manchmal sogar so, dass selbst ein vollständiger Sieg keine Befriedigung verschafft. Ebenso klar ist, dass Konflikte durch klare Kommunikation, Festlegung der Erwartungshaltung und Abgrenzung von Konfliktfeldern (keine Stellvertreterkriege im Unternehmen) vermieden oder zumindest stark eingegrenzt werden können. Das ist besonders bei Familienunternehmen wichtig, die – anders als andere Unternehmen – besonders von externen und nicht rationalen Motiven wie Liebe, Hass, Vergeltungsdrang, Machtstreben, Zuneigung, Sympathie, Beeinflussbarkeit usw beherrscht werden.
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