1. Grundlagen des Verbrauchergeschäfts
In einem marktwirtschaftlichen System ist der Vertrag das Instrument, durch das Waren und Dienstleistungen gegen die Bezahlung eines bestimmten Preises ausgetauscht werden. Die Funktionsfähigkeit des Marktes vorausgesetzt, beruht der Vertrag auf einer freien und informierten Entscheidung der Marktteilnehmer und dient der optimalen Bedürfnisbefriedigung. Die Verhältnisse in der modernen Konsumgesellschaft bringen es jedoch mit sich, dass der Vertrag, vor allem wenn einer der Beteiligten ein Verbraucher ist, diese Funktion vielfach nicht zur Gänze erfüllen kann (vgl bereits oben A.4.). Der Verbraucher benötigt deshalb zur Wahrung seiner Interessen einen ausgleichenden Schutz, der ihm durch das Verbraucherschutzrecht eingeräumt wird.

