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D. Praktische Erwägungen bei der Schiedsrichterbestellung (Riegler/Petsche)

Riegler/Petsche1. AuflJuli 2011

1. „Vorvertraglicher“ Kontakt mit Schiedsrichterkandidaten

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Berücksichtigt man die Tragweite der Auswahl eines Schiedsrichters, ist verständlich, dass Parteien in der Regel mit dem Schiedsrichterkandidaten vor Bestellung

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ein Gespräch (Interview) führen wollen, um dessen Eignung beurteilen zu können.250250Krit zu diesem Trend Aksen in Newman/Hill, Arbitrator’s Guide2 35 f; Karrer in Torggler, Praxishandbuch 97; Bond/Smutny in Rhoades/Kolkey/Chernick2 98. Ein solches Interview dient jedoch nicht nur der bestellenden Partei. Die Kontaktaufnahme im Zuge des Bestellungsprozesses soll es auch dem Schiedsrichterkandidaten ermöglichen, festzustellen, ob er willens und fähig ist, den konkreten Streitfall zu lösen. Überdies muss und will er in eine Lage versetzt werden, um mögliche Interessenkonflikte erkennen und beurteilen zu können.

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