So wie auch bei der Gleitzeit (vgl D.2.) handelt es sich bei den unterschiedlichen Formen von Zeitkonten (Jahresarbeitszeitmodelle, Bandbreitenmodelle usw) um Arbeitszeitmodelle mit schwankender Normalarbeitszeit: Erhöhte Arbeitszeit während gewisser Perioden wird durch
<i>Klein/Lerche</i>, Arbeitszeitmodelle<sup>Aufl. 5</sup> (2024), Seite 46 Seite 46
verringerte Arbeitszeit während anderer Perioden – im Verhältnis 1:1! – ausgeglichen. Bei der Gleitzeit bestimmt über den Verlauf dieser Schwankungen – also darüber, wann mehr und wann weniger gearbeitet wird – grundsätzlich der Arbeitnehmer selbst. Sollen die Schwankungen jedoch eher betrieblichen Bedürfnissen folgen, insbesondere natürlich bei einem schwankenden Verlauf des Arbeitsbedarfs, kommt Gleitzeit nicht in Betracht.