Normen
ABGB §870 CIII
VersVG §22
| IIZR 56/56 | AUSL | 13.05.1957 |
Veröff: JZ 1957,710 (mit Anmerkung von Prölss) = NJW 1957,988 | ||
| 7 Ob 38/95 | OGH | 17.07.1996 |
Auch; nur: Auch bei der Anfechtung eines Versicherungsvertrages wegen arglistiger Täuschung hat der Versicherer die volle Beweislast dafür, dass der Versicherungsnehmer ihn in unlauterer Weise durch seine unrichtigen Angaben zur Annahme des Versicherungsvertrages bestimmen wollte. (T1) | ||
| 7 Ob 136/08p | OGH | 09.07.2008 |
| 7 Ob 119/17a | OGH | 18.10.2017 |
Veröff: SZ 2017/116 | ||
| 7 Ob 218/23v | OGH | 24.01.2024 |
vgl | ||
| 7 Ob 117/24t | OGH | 28.08.2024 |
vgl; Beisatz: Nach ständiger Rechtsprechung hat der den Versicherungsvertrag wegen arglistiger Täuschung über Gefahrenumstände im Sinn des § 22 VersVG anfechtende Versicherer das Vorliegen der Arglist durch den Täuschenden zu beweisen. (T2)<br/>Beisatz: Arglist im Sinn des § 22 VersVG erfordert, dass der Versicherungsnehmer durch die Falsch- oder Nichtbeantwortung auf die Entscheidung des Versicherers Einfluss nehmen will und sich bewusst ist, dass der Versicherer möglicherweise seinen Antrag nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen annehmen wird, wenn er (vollständig) die Wahrheit sagt. (T3)<br/>Beisatz: Bei der Beurteilung der Frage, ob die Voraussetzungen des (gemäß § 22 VersVG anwendbar bleibenden) § 870 ABGB erfüllt sind, kommt es maßgeblich auf die Umstände des jeweiligen Einzelfalls an. (T4) | ||
Dokumentnummer
JJR_19570513_AUSL000_0020ZR00056_5600000_001
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