Normen
| 2 Ob 200/23k | OGH | 20.02.2024 |
| 2 Ob 88/24s | OGH | 25.06.2024 |
| 2 Ob 184/25k | OGH | 20.01.2026 |
Dokumentnummer
JJR_20240220_OGH0002_0020OB00200_23K0000_000
Lizenziert vom RIS (ris.bka.gv.at - CC BY 4.0 DEED)
Rechtssatz
Auch im Anwendungsbereich des ErbRÄG 2015 ist bei Begehung einer gerichtlich strafbaren Handlung gegen den Erblasser die Privilegierung des § 166 StGB zu beachten. Im Fall der Begehung einer gerichtlich strafbaren Handlung gegen die Verlassenschaft ist § 539 ABGB zur Vermeidung von Wertungswidersprüchen dahin teleologisch zu reduzieren, dass Erbunwürdigkeit nur dann eintritt, wenn auch die Tatbegehung zum unmittelbaren Nachteil des Erblassers unter Beachtung des § 166 StGB zu Erbunwürdigkeit führen würde.
Normen
| 2 Ob 200/23k | OGH | 20.02.2024 |
| 2 Ob 88/24s | OGH | 25.06.2024 |
| 2 Ob 184/25k | OGH | 20.01.2026 |
JJR_20240220_OGH0002_0020OB00200_23K0000_000
Lizenziert vom RIS (ris.bka.gv.at - CC BY 4.0 DEED)