Normen
| 2 Ob 220/21y | OGH | 27.06.2022 |
Beisatz: Dazu ist es erforderlich, den Gegenstand und – im Hinblick auf § 788 ABGB – den Zeitpunkt der Schenkung zu wissen. Bei Geldschenkungen ist der geschenkte Betrag zu beziffern. (T1)<br/>Beisatz: Bei Sachschenkungen muss der Auskunftspflichtige eine (eigene oder gar sachverständige) Bewertung nicht vornehmen, vielmehr liegt es am Berechtigten selbst, den Wert der geschenkten Sache einzuschätzen. (T2) | ||
| 2 Ob 81/23k | OGH | 27.06.2023 |
Beisatz wie T1; Beisatz wie T2 | ||
| 2 Ob 115/25p | OGH | 26.03.2026 |
Beisatz wie T1; Beisatz wie T2 | ||
| 2 Ob 223/25w | OGH | 26.02.2026 |
Beisatz: Da es der Zweck des § 786 ABGB ausschließt, dass der Belangte in zweifelhaften Fällen selbst entscheidet, ob eine hinzuzurechnende Schenkung vorliegt oder nicht, kann der Auskunftsanspruch im Einzelfall auch dann bestehen, wenn trotz Fehlens einer ausdrücklichen Feststellung zur Schenkungsabsicht hinreichende Indizien für das Bestehen weiterer Schenkungen vorliegen. (T3) | ||
| 2 Ob 47/26i | OGH | 28.04.2026 |
vgl | ||
Dokumentnummer
JJR_20220627_OGH0002_0020OB00220_21Y0000_001
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