| 3 Ob 616/78 | OGH | 24.10.1979 |
Veröff: JBl 1980,541 = SZ 52/151 | ||
| 1 Ob 569/83 | OGH | 13.04.1983 |
| 1 Ob 527/94 | OGH | 29.08.1994 |
Auch | ||
| 4 Ob 2023/96w | OGH | 26.03.1996 |
Auch | ||
| 10 Ob 335/97f | OGH | 16.12.1997 |
Vgl auch | ||
| 7 Ob 142/06t | OGH | 05.07.2006 |
Auch; Beisatz: Maßgeblich dafür, ob eine rechtserhebliche Tatsache vor oder nach dem Schluss der mündlichen Verhandlung (bzw der Urteilsfällung) eingetreten ist, ist der Zeitpunkt ihrer rechtlichen Beachtlichkeit. Wenn also eine rechtshindernde Tatsache zwar erst nach Schluss der mündlichen Verhandlung, aber rückwirkend (ex tunc) beseitigt wurde, stellt dies keine nachträgliche Tatbestandsänderung in dem hier gemeinten Sinn dar, sondern eine Tatsache, die allenfalls die Wiederaufnahme, nicht aber eine neue Klage rechtfertigt. (T1) | ||
| 5 Ob 17/10a | OGH | 11.02.2010 |
Vgl; Beisatz: Durch die Rechtskraft einer Entscheidung ist die Partei mit allem vor Schluss der mündlichen Verhandlung entstandenen Tatsachenvorbringen präkludiert. (T2); Bem: Hier: Wohnrechtliches Außerstreitverfahren. (T3) | ||
| 5 Ob 47/17y | OGH | 29.08.2017 |
Vgl auch; Beis ähnlich wie T2 | ||
| 3 Ob 14/26v | OGH | 23.02.2026 |
Beisatz wie T1<br/>Beisatz: Was für eine nachträgliche Gerichtsentscheidung gilt, die einen Vertrag ex tunc beseitigt, gilt genauso für einen Bescheid, der den zuvor bescheidmäßig festgestellten Anspruch rückwirkend (zur Gänze oder zum Teil) beseitigt. (T4)<br/>Beisatz: Hier: Bescheid über deutsches Kindergeld. (T5) | ||
Dokumentnummer
JJR_19791024_OGH0002_0030OB00616_7800000_002
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