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BGBl II 225/2026

BUNDESGESETZBLATT

FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

225. Verordnung: Änderung der Spielzeugverordnung 2011
225. [CELEX-Nr.: 32026L0192 ]

225. Verordnung der Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, mit der die Spielzeugverordnung 2011 geändert wird

Auf Grund des § 19 des Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetzes – LMSVG, BGBl. I Nr. 13/2006, zuletzt geändert durch das Informationsfreiheits-Anpassungsgesetz, BGBl. I Nr. 50/2025, wird verordnet:

Die Spielzeugverordnung 2011, BGBl. II Nr. 203/2011, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 239/2022, wird wie folgt geändert:

1. § 16 Abs. 2 lautet:

„(2) Spielzeug, das nicht Anhang A der Anlage 2 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 225/2026, sondern den bisher geltenden Bestimmungen entspricht, darf noch bis 28. August 2026 in Verkehr gebracht und belassen werden.“

2. In § 16 entfällt Abs. 3.

3. § 17 lautet:

§ 17. Durch diese Verordnung wird die Richtlinie 2009/48/EG über die Sicherheit von Spielzeug, ABl. Nr. L 170 vom 30. Juni 2009 S. 1, in der Fassung der Richtlinie (EU) 2026/192 , ABl. Nr. L 2026/192 vom 29. Jänner 2026, in österreichisches Recht umgesetzt.“

4. In Anlage 2 Teil III Z 2 entfällt lit. a.

5. Anlage 2 Teil III Z 2 lit. b lautet:

  1. „b) dem Chemikaliengesetz 1996 – ChemG 1996, BGBl. I Nr. 53/1997, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 186/2023, und“

6. Dem Anhang A der Anlage 2 wird folgender Eintrag angefügt:

Stoff

Einstufung

Erlaubte Verwendung

„Cobalt

CMR 1B

In Spielzeug und Spielzeugteilen aus nichtrostendem Stahl als Verunreinigung des im nichtrostenden Stahl enthaltenen Nickels

In Spielzeugteilen, die elektrischen Strom leiten sollen

In Neodym-Magneten, die in Spielzeug verwendet werden, wenn diese Magnete nicht verschluckt oder eingeatmet werden können“

   

Schumann

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