41. Übereinkommen im Rahmen des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen über die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt der Meere von Gebieten außerhalb nationaler Hoheitsbefugnisse
41.
Der Nationalrat hat beschlossen:
Der Abschluss des gegenständlichen Staatsvertrages wird gemäß Art. 50 Abs. 1 Z 1 B-VG genehmigt.
[Übereinkommen in deutscher Übersetzung siehe Anlagen]
[Übereinkommen in englischer Sprache siehe Anlagen]
[Übereinkommen in französischer Sprache siehe Anlagen]
Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 30. März 2026 beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; das Übereinkommen tritt gemäß seinem Art. 68 Abs. 2 für Österreich mit 29. April 2026 in Kraft.
Anlässlich der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde hat Österreich folgende Erklärung abgegeben:
“Declaration of the Republic of Austria
In accordance with Article 70 and Article 10, paragraph 1, of the Agreement under the United Nations Convention on the Law of the Sea on the Conservation and Sustainable Use of Marine Biological Diversity of Areas beyond National Jurisdiction, the Republic of Austria declares the exception to exclude retroactive application as set out in the second sentence of Article 10, paragraph 1, of the Agreement. Therefore, the provisions of the Agreement shall apply for the Republic of Austria only to activities with respect to marine genetic resources and digital sequence information on marine genetic resources of areas beyond national jurisdiction collected and generated after the entry into force of the Agreement for the Republic of Austria.
(Übersetzung)
Erklärung der Republik Österreich
Im Einklang mit Artikel 70 und Artikel 10 Absatz 1 des Übereinkommens im Rahmen des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen über die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt der Meere von Gebieten außerhalb nationaler Hoheitsbefugnisse macht die Republik Österreich die Ausnahme gemäß Artikel 10 Absatz 1 Satz 2 des Übereinkommens geltend, um eine rückwirkende Anwendung auszuschließen. Daher gelten die Bestimmungen des Übereinkommens für die Republik Österreich nur für Tätigkeiten im Zusammenhang mit maringenetischen Ressourcen und digitalen Sequenzinformationen über maringenetische Ressourcen von Gebieten außerhalb nationaler Hoheitsbefugnisse, die nach Inkrafttreten des Übereinkommens für die Republik Österreich gesammelt und generiert wurden."
Laut Mitteilungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen wurden folgende weitere Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunden hinterlegt:
Albanien, Antigua und Barbuda, Armenien, Bahamas, Bangladesch, Barbados, Belgien1, Belize, Botsuana, Brasilien1, Cabo Verde, Chile1, China1 (ohne die Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macao), Costa Rica, Côte d'Ivoire, Dänemark1 (ohne die Färöer und Grönland), Dominica, Dominikanische Republik, Dschibuti, Ecuador, Europäische Union1, Fidschi, Finnland1, Frankreich1, Gabun, Gambia, Ghana, Grenada, Griechenland1, Guinea-Bissau1, Honduras, Indonesien, Irland1, Island, Jamaika, Japan1, Jordanien, Kambodscha, Katar, Kenia, Kirgisistan, Kiribati, Kongo, Republik Korea1, Kroatien, Kuba, Demokratische Volksrepublik Laos, Lettland, Liberia, Luxemburg, Madagaskar, Malawi, Malediven, Malta1, Marokko, Marshallinseln, Mauretanien, Mauritius, Mexiko1, Föderierte Staaten von Mikronesien1, Monaco, Norwegen1, Palästina, Palau, Panama, Philippinen, Portugal1, Rumänien1, Salomonen, Seychellen, Sierra Leone, Singapur, Slowenien, Spanien1, Sri Lanka, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Timor-Leste, Trinidad und Tobago1, Türkei1, Tuvalu, Ungarn, Uruguay, Vanuatu, Vietnam1, Zypern1.
Anlage 1
Anlage 1: Übereinkommen in deutscher Übersetzung
Anlage 2
Anlage 2: Übereinkommen in englischer Sprache
Anlage 3
Anlage 3: Übereinkommen in französischer Sprache
Stocker
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