Der Beitrag mahnt ein, dass es der Etablierung von Ausgleichsflächen bedarf, um das Spannungsverhältnis zwischen beschleunigter Energiewende, Biodiversitätskrise und Renaturierungsziel aufzulösen. Die Möglichkeit von Projektant:innen, auf Flächenpools zurückzugreifen, besteht in manchen Bundesländern zwar bereits, doch fehlt es gänzlich an klaren Strukturen für deren Organisation. Der möglichst einfache Abruf von Flächen in Pools wäre ein Gewinn sowohl für Projektant:innen als auch Biodiversität und Klima. Die Autorinnen zeigen ein solches Modell anhand der Organisationsform des Vereins auf und stellen diesem alternative Modelle - wie sie derzeit etwa in NÖ diskutiert werden - gegenüber.

