Die in Österreich am weitesten verbreitete Grundlage für die Pflegepersonalplanung ist die "Pflege-Personalregelung" (PPR) aus dem Jahr 1993. Die ihr zugrunde liegenden Minutenwerte gelten auch heute noch nahezu unverändert. Die Krankenhauslandschaft und die Angebotsstruktur sind jedoch mit damals nicht mehr vergleichbar. Die Leistungsdichte und die Arbeitsteiligkeit haben zugenommen. Das Pflegepersonal zählt seit Jahren zu einer der am stärksten belasteten Berufsgruppen. Dieser Umstand ist weithin bekannt. Entlastung ist nicht in Sicht. Die Ursache liegt auch an den wenig transparenten und vor allem zu geringen PPR-Minutenwerten, die immer seltener für eine qualitätsgesicherte Pflege und Betreuung ausreichen. (FN )

