( AngG § 27 Z 1 ) Eine durch den objektiven Sachverhalt nicht gedeckte falsche Anschuldigung der Annahme von Bestechungsgeldern durch den Geschäftsführer in Zusammenhang mit der Kritik an dessen Geschäftsführungsfähigkeit, die sich nachteilig für die Gesellschaft auswirkt, untergräbt das Vertrauensverhältnis tief und begründet die Unzumutbarkeit der Aufrechterhaltung des Dienstverhältnisses. Auch durch objektiv falsche schwerwiegende Anschuldigungen gegenüber Vorgesetzten sind dienstliche Interessen gefährdet, weil objektiv zu befürchten ist, dass der Arbeitnehmer seine Treuepflicht nicht mehr getreulich befolgen werde. OGH 9 Ob A 381/97p v. 17.12.1997.