Von den ersten Schrebergärten Europas in Leipzig im Jahre 1869 und den ersten Kleingärten Österreichs (1904) bis zu den heute rund 35.000 Kleingartenparzellen in der Bundeshauptstadt: Die Kleingartenbewegung blickt auf eine mehr als 150-jährige Historie zurück. Aus den "Überlebensinseln" des Frühkapitalismus wurden hoch nachgefragte Grünoasen für den Mittelstand, die einen erheblichen Beitrag zur Biodiversität in der Stadt leisten. Wer einen Garten besitzen statt pachten will, muss dabei immer tiefer in die Tasche greifen.

