Insbesondere im Zusammenhang mit dem Buchvermerk und der EDV-Buchhaltung werfen die Publizitätsanforderungen bei Sicherungszessionen in der Praxis erhebliche Probleme auf. Der derzeitigen österreichischen Ausgangslage wird das erst kürzlich in Schottland eingeführte Register of Assignations gegenübergestellt, das durch öffentlich transparente Registrierung der Zession ein deutlich höheres Maß an Rechtssicherheit und Nachvollziehbarkeit gewährleistet. Aus der vergleichenden Betrachtung kann der Schluss gezogen werden, dass Österreich von einem öffentlichen Register für Zessionsvermerke profitieren könnte - vor allem im Hinblick auf Gläubigerschutz, Effizienz und Beweisbarkeit im Insolvenzfall.

