Kleinunternehmer – Option zur Steuerpflicht
Eine kurze Ergänzung des Artikels zur "Unternehmensgründung" in der Ausgabe der USt-Aktuell Nr. 113/Juli 2014.
Wenn die Lieferungen und Leistungen an nicht vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmer und an Privatkunden erfolgen, kann eine Option dann nachteilig sein, wenn mit den Kunden Inklusivpreise vereinbart wurden (z.B. eine Massage € 30,–) und eine USt möglicherweise nicht in Rechnung gestellt werden kann. Aus dem Massageentgelt müsste die USt mit € 5,– herausgerechnet und (abzüglich Vorsteuern) an das Finanzamt abgeführt werden. Als echter Erlös verbleiben nur € 25,–.

