Im Rahmen des Updates 2010 wurde der Begriff „options realistically available“ erstmals in die OECD-Verrechnungspreisleitlinien (OECD-VPL) aufgenommen. Dieses den Verrechnungspreisexperten unter dem Kürzel „ORA“ bekannte Konzept stellt somit seit über zwei Jahrzehnten einen integralen Bestandteil des Fremdvergleichsgrundsatzes dar. Bei konzerninternen Vertragsgestaltungen ist stets zu analysieren, ob fremde Dritte in vergleichbaren Geschäftsvorfällen unter vergleichbaren Rahmenbedingungen die in diesen Vereinbarungen getroffenen Regelungen ebenso akzeptiert hätten.

