vorheriges Dokument
nächstes Dokument

Verständigungsverfahren in Österreich

FachbeiträgeSteuerrechtMelanie Traindl, Roland MachoTPI 2025, 139 - 142 Heft 5 v. 15.10.2025

Verrechnungspreise sind in der internationalen Steuerpraxis ein Dauerbrenner – einseitige Korrekturen in diesem Bereich zählen zu den häufigsten Ursachen für Doppelbesteuerungen und damit auch zu den wichtigsten Anwendungsfällen für Verständigungsverfahren (mutual agreement procedures, kurz: MAP). Die österreichischen Verrechnungspreisrichtlinien betonen, dass das Verständigungsverfahren das zentrale Instrument zur Beseitigung von Besteuerungen ist, die nicht im Einklang mit einem Doppelbesteuerungsabkommen stehen und bei denen eine Gegenberichtigung (im kurzen Wege) nicht möglich bzw gescheitert ist. Es ermöglicht betroffenen Unternehmen, nach einer Verrechnungspreiskorrektur in einem Staat eine Entlastung von der abkommenswidrigen (in der Regel Doppel-)Besteuerung zu erreichen – und damit Rechtssicherheit und wirtschaftliche Neutralität herzustellen.

Sie möchten den gesamten Inhalt lesen?

Melden Sie sich bei Lexis 360® an.
Anmelden

Sie haben noch keinen Zugang?
Testen Sie Lexis 360® zwei Wochen kostenlos!
Jetzt testen!