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Verrechnungspreiskorrekturen als Anwendungsfall der Schätzung

SteuerrechtAufsatzEngelbert Obererlacher, David HellTPI 2021, 79 - 81 Heft 3 v. 15.6.2021

Bei der Überprüfung der Fremdüblichkeit von Verrechnungspreisen von verbundenen Unternehmen unter Verwendung von Datenbankstudien stellt sich die Frage, wie vorzugehen ist, wenn die vom Abgabepflichtigen erzielte Gewinnmarge erheblich von jener abweicht, die vergleichbare Betriebe erzielt haben. In der Literatur wird unter Bezugnahme auf die EuGH-Urteile in den Rs SGI und Hornbach-Baumarkt argumentiert, bei Korrekturen sei nicht auf den Medianwert, sondern auf den für den Steuerpflichtigen günstigsten Wert innerhalb der ermittelten Bandbreite fremdüblicher Verrechnungspreise zu korrigieren. In diesem Artikel wird diese Ansicht unter Bezugnahme auf sowohl das nationale Recht als auch die OECD-VPL kritisch hinterfragt.

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