In den globalen Wertschöpfungsketten internationaler Unternehmen haben – auch vor dem Hintergrund einer zunehmend digitalisierten Welt – insbesondere die Nutzung und Bedeutung von immateriellen Werten bzw intellectual property (IP) in erheblichem Maße zugenommen. Um steuerplanerischen Maßnahmen iZm IP entgegenzutreten, haben die G20-Staats- und Regierungschefs die OECD darum gebeten, Maßnahmen zur stärkeren Koordination der internationalen Steuerpolitik zu entwickeln, mittels derer legale Möglichkeiten zur Gewinnverlagerung von Hoch- in Niedrigsteuerländer eingeengt werden können. In der Folge hat die OECD die BEPS-Initiative gestartet und einen Aktionsplan entwickelt, der mit den Aktionspunkten 8–10 einen Schwerpunkt auf das Thema IP legt. In diesem Rahmen wurde das DEMPE-Funktionskonzept entworfen.

