Im Zuge der Globalisierung und des damit verbundenen Wachstums der Unternehmensgruppen entwickelte sich in gewissen Bereichen ein regelrechter Zentralisierungstrend, insbesondere beim kostenintensiven und viel Know-how verlangenden F&E-Bereich. Im Regelfall wird ein Konzern stets versuchen, die Kosten einer F&E-Einheit in der Unternehmensgruppe zu verteilen. Aus Verrechnungspreissicht wird dabei darauf Bedacht zu nehmen sein, welche der Konzerngesellschaften nun tatsächlich einen Nutzen aus den F&E-Ergebnissen zieht. In diesem Zusammenhang stellen sich interessante steuerliche Fragen, ua ob die Kosten tatsächlich verteilt werden hätten dürfen und wem die F&E-Ergebnisse und die damit verbundenen Einkünfte zuzuordnen sind.

