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Datenbankstudien – gestern, heute, morgen

SteuerrechtAufsatzRenate Macho, Roland MachoTPI 2019, 133 - 137 Heft 3 v. 15.6.2019

Einen Großteil unseres Berufslebens bestritten Gerhard Steiner und ich als „Auslandsprüfer“ in der Großbetriebsprüfung in Linz und Wien. Vor mehr als 25 Jahren führte die Frage nach der Abzugsteuerpflicht für die Tätigkeit eines Models zu unserem ersten gemeinsamen Fachartikel, dem noch viele weitere Fachbeiträge in Zeitschriften und einige Buchprojekte folgen sollten. Ab den späten 90er-Jahren waren die Verrechnungspreise unsere Domäne, die uns in viele Länder führte, in denen wir als „terrible twins“ Bekanntheit erlangten. Ewig in Erinnerung wird uns der erste intensivere Kontakt mit Datenbankstudien bleiben, den wir im Jahr 2005 in Vilnius/Litauen im Rahmen einer EU-Fiscalis-Veranstaltung hatten. Sowohl die Schwierigkeiten mit cyrillischen Tastaturen und die Bedeutung von „Cherry-Picking“ in Zusammenhang mit Verrechnungspreisen als auch unsere wohl kürzeste Taxifahrt (30 Meter um die Häuserecke zum Hotel um wohlfeile 20 €!) und die Erfahrung, dass die Bierpreise in Vilnius im 3-Stunden-Takt um eine Zehnerpotenz steigen, lassen den Einstieg der österreichischen Finanzverwaltung in die Welt der (aktiven) Arbeit mit Datenbankstudien unvergesslich bleiben.

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