Außergewöhnliche Zeiten erfordern innovative Wege zur Finanzierung wichtiger Investitionen. Während Steuern und Schuldenfinanzierung weiterhin zentrale Mittel der öffentlichen Finanzierung bleiben, wird vorgeschlagen, ergänzende Mechanismen in Betracht zu ziehen. Der hier vorgestellte Ansatz sieht vor, bestimmte Investitionen aus dem regulären EU-Haushalt auszugliedern und durch gezielte Beiträge spezifischer wirtschaftlicher Akteure separat zu finanzieren. Dabei soll eine sachliche Verbindung zwischen den finanzierten Maßnahmen und den Akteuren, die zur Finanzierung herangezogen werden, hergestellt werden. Dieser Mechanismus könnte - bei klar definierten Zielen - die herkömmlichen Finanzierungsinstrumente sinnvoll ergänzen und der EU in Krisenzeiten zusätzliche Handlungsspielräume eröffnen. (FN )

